Welche Rolle spielen Rituale bei außergewöhnlichen Erfahrungen?

Prof. Dr. Franz X. Vollenweider

Welche Rolle spielen Rituale bei außergewöhnlichen Erfahrungen?

Psychedelische Bewusstseinszustände können unsere gewohnte Wahrnehmung tiefgreifend verändern: Grenzen des Ichs verschieben sich, die Beziehung zur Umwelt wird anders erlebt, neue Perspektiven können entstehen. Doch welche Rolle spielen Rituale, wenn vertraute Ordnungen von Selbst und Wirklichkeit zeitweise außer Kraft gesetzt sind?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Franz X. Vollenweider, Psychiater, Neurowissenschaftler und einer der international renommierten Pioniere der modernen psychedelischen Forschung. Seit Jahrzehnten untersucht er an der Universität Zürich veränderte Bewusstseinszustände und ihre neurobiologischen und psychologischen Grundlagen.

In seinem Video gibt Vollenweider einen ersten Einblick in seinen Beitrag zum Stiftungssymposium „Rituale. Die verborgene Kraft“. Dort richtet er unter dem Titel „Rituale bei psychedelischen Bewusstseinszuständen“ den Blick auf eine außergewöhnliche Schnittstelle: moderne Bewusstseinsforschung und eine der ältesten Kulturtechniken des Menschen.

Was lässt sich daraus über die Kraft von Ritualen lernen? Und welche Bedeutung haben sie für die Art, wie Menschen tiefgreifende Erfahrungen erleben und einordnen?

Beim Stiftungssymposium vom 13.–15. November 2026 treffen Vollenweiders Erkenntnisse auf weitere Perspektiven aus Wissenschaft, Kultur und spiritueller Praxis. Gemeinsam entsteht ein vielschichtiger Blick auf Rituale – auf ihre verbindende und verändernde Kraft, aber auch auf ihre Ambivalenzen.

Mehr über das Symposium „Rituale. Die verborgene Kraft“ erfahren und anmelden

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