Wir erforschen, gestalten und fördern Spiritualität heute.
Was macht die Stiftung in Zeiten von Corona?
 

Auch für uns hat sich vieles verändert. Die Frage, die die Arbeit der Stiftung in diesen außergewöhnlichen Wochen geleitet hat war: Wie können wir jetzt hilfreich sein für die Menschen?

Bei der Stiftung wurden in den Wochen des Lock Downs und jetzt der Lockerungen die Projekte teils vom Home Office, teils vom Büro auf dem Benediktushof aus fortgesetzt und weiter entwickelt. Zu Beginn der Zeit, am 20. März verstarb Willigis Jäger. Der Abschied von ihm war prägte die erste Phase des Lock Downs.

Ende März haben wir die erste Online-Präsidiumssitzung erlebt, Zoom-Konferenzen mit unseren Kursleitern und Telefonate mit Spender*innen geführt. Geleitet hat unsere Arbeit zu Beginn der Krise vor allem die Frage, was für die Menschen jetzt hilfreich sein kann.

Deswegen haben die Lehrerinnen Alexandra Andersen und Ulrike Steinmann, um Eltern und Kinder zu unterstützen im Rahmen von “Lernen mit Achtsamkeit” Tipps für das achtsame Lernen zuhause entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Benediktushof die Kurse für die “Generation Zukunft” online angeboten. Um noch stärker begleiten und in die Übung führen zu können, haben wir das neue Format “Meditation und Alltag” als mehrwöchiges Abendangebot entwickelt. Nach den ersten Online Meditationskursen für junge Menschen haben uns viele positive Rückmeldungen von Teilnehmer*innen erreicht, die uns in unserer Arbeit sehr bestärken.

Gleichzeitig geht auch in der Stiftungsarbeit der Alltag weiter. Der Kontakt mit den Spender*innen ist uns sehr wichtig. Wir planen die neuen Angebote und Veranstaltungen fürs kommende Jahr. 2021 wird es “Lernen mit Achtsamkeit” das erste Mal als Weiterbildung für Grundschullehrer*innen geben und als gemeinsames Angebot der Zen- und Kontemplationslinien eine “Ausbildung zum Sitzgruppenleiter*in”. Diese Angebote werden auf der Stiftungswebsite und im Programmheft des Benediktushofs veröffentlicht.

Im Vertrauen auf eine gute Entwicklung organisieren wir die Projekte, die noch in diesem Jahr stattfinden werden, wie das Herbstcamp, das Symposium und die Zen- und Kontemplationskurse für die “Generation Zukunft”. In den Anforderungen dieser Tagen wird Willigis Jägers Ausspruch „Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg“ auf besondere Weise erfahrbar.