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Andere über ihn

Barbara Lemke, Psychotherapeutische Praxis

 
„Es war 1986 während eines Sesshins im Haus St. Benedikt. Am Abend kam ich noch zum Gespräch. Ich musste lange vor dem Dokusan-Raum warten, bis ich an der Reihe war.Es drängte Dringendes in mir, was ich dir alles sagen wollte. Als ich dann vor dir saß, jammerte es nur so aus mir heraus.

Über die Welt, über meinen Mann, über mein Leben und über all die Unzulänglichkeiten, denen ich mich überall ausgeliefert wähnte. Ich redete so gefühlte 20 Minuten lang. Du saßest aufmerksam mir gegenüber und hieltest mich aus. Da kam ein großes GÄHNEN über dich. Plötzlich war alles weg – mein Geist war blankgefegt. Nur noch Da-Sein – offen und frei – frei wovon? Hellwach legte ich die Hände zusammen und verneigte mich. Du läutest die Glocke. Das Signal für die nächsten, die ihren Jammer vor dir ausbreiten wollen.“