Wir erforschen, gestalten und fördern Spiritualität heute.
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Körpergebet

Der Weg ins Sein führt über den Körper. Wer die spirituellen Wege betrachtet, stellt fest, dass der Körper ein zuverlässiger Begleiter in die Wirklichkeit sein kann, die jenseits aller Worte, Begriffe und Bilder zu finden ist. Präsenz im Atem, Sitzen, Schreiten, Tanzen in Lauten und Körperhaltungen führen in eine kontemplative Grundhaltung, in ein mystisches Begreifen des alltäglichen Lebens.

Das Tönen

Das Tönen und Singen eines Gottesnamen gehört zu allen mystischen Traditionen. So ist das Tönen eine Brücke zwischen Form und Formlosem. 
Es soll in die Einheit mit dem göttlichen Urgrund führen. Im Tönen geht es um das Einswerden mit dem Klang, das zu einer Öffnung des Bewusstseins führen kann.

Herzenspraxis

"Das höchste Werk, das Gott je wirkte in allen Kreaturen, das ist Barmherzigkeit" (Meister Eckehart).
Barmherzigkeit (lat. Misericordia) bedeutet wörtlich übersetzt – die Dinge „zu Herzen zu nehmen“, in sein Herz nehmen. Die Herzenspraxis unterstützt uns, das Herz vertrauensvoll zu öffnen und so unsere egozentrische Struktur durchlässiger werden zu lassen. Das Ich nimmt die Welt als getrennt von sich wahr, das Herz, das wahre Wesen des Menschen lebt aus der tiefen Verbundenheit mit allem.