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Kontemplation ist Wachheit und Hingabe

Weg der christlichen Mystik

Kontemplation als mystischer Weg der christlichen Tradition führt in eine tiefe Erfahrung, die das Rationale und Personale übersteigt. Sie ermöglicht eine unmittelbare Erfahrung des göttlichen Seinsgrundes, den Meister Eckehart „als Wesen jenseits aller Formen“ beschreibt.

Seinserfahrung

Kontemplation ist Einübung in den Augenblick, in die Gegenwärtigkeit des Lebens. Kontemplation ist die totale Offenheit und die vollkommene Hingabe für jede Begegnung, für jede Situation, ohne mentale Blockaden, ohne sich zurückzuziehen auf irgendein System – auch nicht auf sich selbst. Diese Übung führt in eine tiefe Seinserfahrung, die das Göttlich selber ist.

Der Übungsweg der Kontemplation

Der Weg endet und beginnt im Alltag – der Alltag selbst ist der Weg.
1.Übung der Gegenwärtigkeit.
2.Hingabe in den Augenblick.
3.Sich dem Geschehen überlassen.
4.Das Eine zeigt sich als Verbundenheit, Liebe, Stille und Klarheit.
5.Gegenwärtig den Alltag leben.

Hingabe und Liebe

„Gott, zu dem alle Herzen offen sind…“ (Wolke des Nichtwissens) ist die Liebe.
Das alltägliche Leben ist vom Wesen her Liebe und zeigt sich als Mitgefühl und Verbundenheit. Hingabe ist der Weg.

Die Kontemplation als Übung unterstützt und erleichtert den alltäglichen Weg.

Die Kontemplationslinie "Wolke des Nichtwissens" wurde von Willigis Jäger gegründet.

Die Kontemplation hat eine lange Tradition bis zurück zu Plato.