Wir erforschen, gestalten und fördern Spiritualität heute.
Spannende Themen beim Stiftungssymposium
 

Die TeilnehmerInnen des Stiftungssymposiums waren eingeladen, aus naturwissenschaftlicher, philosophischer, theologischer und spiritueller Perspektive auf das Thema “Wa(h)re Werte – Spiritualität in einer manipulierten Gesellschaft” zu blicken. Weit über 100 Gäste, darunter das gesamte Stiftungs-Präsidium, die Leitung der beiden Willigis Jäger Zen- und Kontemplations-Linien und viele langjährige WeggefährtInnen kamen mit Interessierten und FreundInnen des Benediktushofs und der Stiftung vom 8. bis 10. November auf dem Benediktushof zusammen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Stiftungs-Präsidiums Paul Kohtes, eröffneten der Mediziner Prof. Tobias Esch und Zen-Meister Dr. Alexander Poraj mit einen Dialog mit  zu Werten in den Naturwissenschaften und in der Spiritualität am Freitag die Veranstaltung. Das gesamte Wochenende war gefüllt mit vielfältigen Impulsen zu dem Thema “Werteentwicklung”.

Die Philosophin Ariadne von Schirach sprach über die Entwicklung hin zu einer “psychotischen Gesellschaft” und Wege, sie zu überwinden. Religionswissenschaftler Prof. Bernhard Uhde gewährte einen faszinierenden Einblick in sein sprachliches und theologisches Wissen, um die Existenz von interkulturellen Werten zu begründen. Zum Video des Vortrags.

Einen besonders inspirierenden Vortrag hielt auch Doris Zölls, die aus ihren Rollen als Pfarrerin, Zen-Meisterin, Lehrerin und Mutter auf die “Werteentwicklung in der Erziehung” blickte. Zum Video des Vortrags.

Alle drei Vorträge sind in Form von Essays in der WÖW Edition der Stiftung erschienen und über die Buchhandlung auf dem Benediktushof zu beziehen. Der Dialog wird in den nächsten Monaten noch als Essay veröffentlicht.

Frau Prof. Simone Dietz schlug in ihrem Vortrag die Brücke zu dem Teil des Symposiumstitel, der die “manipulierte Gesellschaft” anspricht und zeigte dabei die Notwendigkeit von Medien in einer Gesellschaft und für den Einzelnen, plädierte aber auch für einen guten Rahmen, um ihre Nutzung im Sinne eines “guten Lebens” zu ermöglichen.

Die Workshops, die am Samstag nachmittag von allen Präsidiumsmitgliedern der Stiftung sowie Prof. Bernhard Uhde gestaltet wurden, gaben die Möglichkeit, in kleiner Runde zu diskutieren und Erkenntnisse zu vertiefen. Einen besonderen Moment erlebten die TeilnehemerInnen am Samstag Abend, als Willigis Jäger die Veranstaltung “seiner Stiftung” besuchte. Paul Kohtes, der Präsident der Stiftung begrüßte ihn herzlich und die Anwesenden erhoben sich ihm zu Ehren, um ihn zu würdigen. Das anschließende Konzert des Duos “Die Musenküsse” führte die bestens gelaunten TeilnehmerInnen schwungvoll in den Abend.

Auch die Projekte der Stiftung, die von vielen der anwesenden FreundInnen und SpenderInnen der Stiftung mitgetragen werden, wurden im Rahmen des Symposiums vorgestellt. Neben den Kursförderungen und der Unterstützung von Meditationsgruppen sind das die veröffentlichten Essays und vor allem die Projekte für die “Generation Zukunft“. Die beiden KursleiterInnen des Schulprojekts  “Lernen mit Achtsamkeit”, Alexandra Andersen und Manfred Rosen berichteten von ihrer Arbeit und das Auditorium erhielt einen lebendigen Eindruck aus den Projekten.

Ein besonderer Dank gilt allen UnterstützerInnen der Stiftung, den ProjektpatInnen, der Intersein Stiftung und der Steffen Lohrer Stiftung, die die Projekte der West-Östlichen Weisheit großherzig unterstützen.