Benediktushof - Zentrum für spirituelle wege
Sommer
 

 

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Sommerfest vom 27. bis 29. Juni 2014 – „Spiritualität der Weltreligionen“

 

Beim diesjährigen Sommerfest waren Referenten aus den verschiedenen Weltreligionen eingeladen, aus Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus. Dabei wechselten sich Vorträge, Workshops und Konzerte mit Zeiten der Stille ab.
 
Im Eröffnungsvortrag gab Dr. Michael Colsman einen Überblick über wichtige Aspekte der Weltreligionen. Seiner Meinung nach ist es ihrer aller Aufgabe, eine ganzheitliche Sicht des Lebens zu fördern. 
 
Am Abend gab es ein mitreißendes Konzert mit jiddischer Musik: Shura Liposvky und ihr Ensemble spielten Lieder, bei denen den Zuhörern das Herz aufging.
 
Den nächsten Morgen eröffnete Shura Lipovsky mit dem Vortrag „Spiritualität im Judentum“: Der Mensch sei nie allein, auch nach der Vertreibung aus dem Garten Eden. Gott sei immer sein Zeuge. Den Zuhörern gab sie mit auf den Weg: Weil wir nie wissen, was kommt, wollen wir immer fröhlich sein! 
 
Danach erläuterte P. Marian Reke OSB unter der Überschrift „Spiritualität im Christentum – und ihre benediktinische Variante“, wie gemäß dem benediktischen Motto „bete und arbeite“ die Gebetszeiten den Tag ohne Rücksicht auf Stimmungen oder Dringlichkeiten gliedern. Dieser Lebensentwurf besitze große Heilkraft!
 
Am Nachmittag folgte der Vortrag „Von den Stufen der Erkenntnis des Ewigen“ von Dr. Milad Karimi. Als Parabel auf den inneren Erkenntnisweg entwerfe der persische Mystiker Farīd ad-Dīn ʿAṭṭār das Bild einer Reise der Vögel zu ihrem Königsvogel, dem „Simurgh“ – in dem sie am Ende sich selber erblicken, so wie das Meer der Seele in Gott mündet. 
 
Der letzte Vortrag des Tages befasste sich mit „Yoga, Vedanta und Hinduismus“. Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, betonte, dass wir als Menschen alles in uns tragen, was wir brauchen. Das verdeutlichte die Fabel vom „Schafslöwen“, der seine wahre Löwennatur verkennt – bis er sie schließlich wiederentdeckt. 
 
Der Abend entführte in die Musiklandschaften des Orients: Der aus Iran stammende Trommler Hadi Alizadeh faszinierte das Publikum mit virtuosen Rhythmen auf Tonbak und Daf.
 
Am Sonntagvormittag hielt Abt Minghai den letzten Vortrag: „Chan und Buddhismus“. „Chan“ entspreche „Zen“ und integriere alles: in jeder emotionalen oder mentalen Verfassung könne es praktiziert werden. So helfe es, die Wahrnehmung zu durchbrechen.
 
Nachklang zu einem gelungenen Sommerfest: So verschieden die Religionen sind, geht es bei allen in ihrer spirituellen Dimension um die Erfahrung des Seins. Es geht um Wachheit und Bewusstheit – in der alltäglichen Praxis. Spiritualität wohnt im Körper und im Herzen mehr als im Verstand. Die Wege der Religionen mögen verschieden sein – sie führen zum selben Ziel, und darin sind wir alle, unabhängig von jeder Religion, vereint. 
 
 
 

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